ZIVILE DROHEN IN DER SCHWEIZ. EINE NEUE HERAUSFORDERUNG?

Nein, nicht wirklich. Denn die Ergebnisse der RPAS Arbeitsgruppe des Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL sind nun erschienen und können grundsätzlich positiv für den Einsatz von Drohnen bewertet werden. Im Sinne einer Gesamtschau skizziert der Bericht nun eine Drohnenstrategie und gibt konkrete und erste Empfehlungen ab. Die Arbeitsgruppe sieht derzeit keinen Handlungsbedarf im Hinblick auf den Datenschutz, den Lärm- und Umweltschutz oder Haftungsfragen. Die bisherigen Regelungen würden ausreichen. "Die heutigen Vorgaben des Datenschutzes haben auch für den Betrieb ziviler Drohnen vollumfänglich Geltung." So ist das Filmen von erkennbaren Personen nur mit deren Einwilligung oder aufgrund eines überwiegenden Interesses gestattet.

Auch ein grosses Kapitel wird dem Thema Drohnenabwehr gewidmet. Im übrigen sei aber denkbar, dass in naher Zukunft ausgereifte Systeme zur Drohnenabwehr entwickelt würden. Dann sei deren Regulierung und Zulassung notwendig. Heutige Störsender seien verboten und würden die WLAN-Netze in der Umgebung zerhacken.

Grundsätzlich wird der Einsatz und Gebrauch für die Technologie Standort Schweiz eher als Chance gesehen. Schliesslich ist das Technische Potenzial noch nicht ausgeschöpft und es bestehen fast unbeschränkte Anwendungsmöglichkeiten. Gerade in der Schweiz mit vielen Betreibern und innovativen KMU`s als Produzenten.  

Quelle und nähere Infos beim BAZL unter:
Weiterführende Dokumente -> Bericht Zivile Drohnen vom 10.02.2016
 

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